Mentale Strategien für wirksame Schmerztherapie, Bewegungsfreiheit und nachhaltige Motivation
Schmerzen sind nicht nur körperlich, sondern auch mental und emotional belastend, und ziehen nicht selten Abwärtsspiralen bzgl. Mindset und Soziodynamik nach sich. Das Problem für die Physiotherapie dabei ist, dass sich dies via neurophysiologische Feedbackschleifen teufelskreismäßig negativ auf den Körper auswirkt und den Therapieerfolg hemmt. Nutzen wir die positive Wirkung mentaler Herangehensweisen auf den Körper, die mittlerweile durch die Embodiment-Forschung wissenschaftlich bestätigt ist.
Inhalt:
Dieses Seminar bietet wertvolle Mental Tools - vor allem für das Aufgreifen und Lenken individueller Gedankenprozesse in Richtung Salutogenese, mit dem Ziel, Patient*innen möglichst sicher in ihre Selbstwirksamkeit zu begleiten.
- lösungsorientierte Fragetechniken
- Körperempfindungen differenzieren und mental regulieren
- mittels spezieller Sprachtechnik innere Bilder ins Bewusstsein holen und modulieren
- Ressourcen in die Zielerarbeitung einbauen
- unterschiedliche Motivationsstrategien
- Assoziations- und Dissoziationstechniken
- Wording und Mindset
Ziele:
Nach dem Seminar:
- wissen die Teilnehmer*innen Aktuelles aus Embodiment-Studien und Auswirkungen neurophysiologischer Feedbackschleifen
- verstehen die Teilnehmer*innen die Wirksamkeit und die erfolgversprechende Sinnhaftigkeit mentaler Herangehensweisen im Therapiesetting
- können die Teilnehmer*innen wertvolle Mental-Tools in ihren Therapieprozess einbauen und damit einfach und effizient das Outcome ihrer Behandlungen optimieren
Methode:
- Theorievortrag, Power Point Präsentation ( auch als Skriptum)
- Fallbeispiele
- praktisches Üben in Break-out-Sessions
- Reflexion, Diskussion, Austausch und Zeit für Fragen
Das Seminar baut auf hoher praktischer Erfahrung auf; die Basis dafür bilden gute wissenschaftliche Forschungsergebnisse der letzten Jahre und wenigen Jahrzehnte.
Seminarinhalte werden im Verhältnis Theorie : Praxis ca. 20:80 vermittelt.