Feldenkrais®- Bewusstheit durch Bewegung
Schwerpunkt: Beugen, Strecken, Drehen, Neigen – die Basisbewegungen der Wirbelsäule
Die Feldenkrais-Methode verwendet Bewegung, um die Selbstwahrnehmung zu verfeinern. Gewohnheiten und Denkweisen mit Feldenkrais bewusst zu machen und zu verändern, führt zu neuen Bewegungsmöglichkeiten, die müheloser und weniger angestrengt sind.
Die Teilnehmer*innen der Feldenkrais-Seminare lernen immer zuerst einmal mit sich, über sich und für sich. Es handelt sich um Bewegungspädagogik mit Erfahrung aus erster Hand. Der Ansatz ist lern- und prozessorientiert und nicht diagnose- oder problemorientiert.
Feldenkrais orientiert sich an persönlicher Entwicklung und so können die Teilnehmenden das, was sie für sich erfahren und anwenden können, auch für ihre Patient*innen anwenden.
Inhalt:
Im ersten Schritt geht es um die Erforschung dieser Bewegungen in unterschiedlichen Positionen.
Im zweiten Schritt geht es um die Integration in scheinbar alltägliche Bewegungsabläufe.
Dafür finden sich bei Feldenkrais unterschiedliche funktionale Fragestellungen. Ein Beispiel: Wie kommt es, dass sich Gewichtsverlagerung und Reichweite eines Armes erleichtern, wenn vorher die Neigung zur Seite verbessert wird? Es geht natürlich dabei nicht nur um die Wirbelsäule, sondern um den ganzen Menschen vom Kopf bis zu den Füßen.
Bewegungsabläufe werden effizienter durch die Besonderheiten der Feldenkrais Methode, nämlich dem aufmerksamen Wahrnehmen und dem Verbessern des Zusammenspiels einzelner Körperteile.
Ziel:
Die Teilnehmenden erlernen, wie die Basisbewegungen der Wirbelsäule mit all ihren Facetten therapeutische Relevanz haben und welche diesbezüglichen Alltagstätigkeiten berücksichtigt werden können.
Methode:
- praktisches, erfahrendes Lernen mittels Feldenkrais-Lektionen (Gruppenunterricht)
- praktische Erfahrungen
- Diskussionen
- Bewegungsbeobachtung und -analyse
- Austausch und Feedback
- Kleingruppen- und Partner*innenübungen
Dieses Seminar ist stark praxisorientiert, wobei die Eigenerfahrung zentral und die wissenschaftliche Beschäftigung nur am Rande Thema ist.