Ausstrahlende Schmerzen, Neuropathien und Neurodynamik
Neuropathie, Radikulopathie, Entrapment, referred pain. Was ist das typische für das Eine und für das Andere? Wie kann man sie unterscheiden? Welche Teste sind die besten? Wie kann man diese, eher unangenehme Beschwerden behandeln?
In diesem Kurs wird die aktuelle Evidenz und Theorien bezüglich der ausstrahlenden Schmerzen besprochen. Du lernst was die besten Tests sind für Neurodynamik, Neuropathien, sog. Interface und wie man sie behandeln kann.
Inhalt:
- Grobe Einteilung der Patient*innensubgruppen
- Typische Symptome und Zeichen der Patient*innen mit Weichteil/artikuläre, discogene, Nervenwurzel, periphere Nervenproblematiken
- Unterscheidung der verschiedenen Typen der neuralen und neurodynamische Probleme, Tests der Neurologie, Neurodynamik und QST
- Behandlungstechniken an unterschiedlichen Strukturen
- Typische Patient*innenbeispiele
Assessments:
- Mittels Reflektion der persönlich definierten Lernziele, Peerfeedback und Feedback durch den Vortragenden während des praktischen Übens
- Selbstkontrolle der Lernziele anhand eines Kasus
Ziel:
Die Teilnehmenden:
- Verstehen eine einfache Kategorisierung der Patient*innen mit ausstrahlenden Schmerzen im oberen Quadrant und sind in der Lage, diese zusammenzufassen.
- Können radikuläre, pseudoradikuläre und neurale Beeinträchtigungen unterscheiden, interpretieren das klinische Verhalten der Beschwerden und entscheiden, welche Tests in welchem Fall wichtig sind.
- Wenden manuelle Tests der verschiedenen neuralen Strukturen an und setzen spezifische Behandlungstechniken gezielt ein.
- Setzen sich mit den darunterliegenden Mechanismen der Beschwerden auseinander, erkennen Vorsichtssituationen und sind motiviert, sich in der Untersuchung und Behandlung der Patienten mit ausstrahlenden Beschwerden weiter zu entwickeln.
Methode:
Der Unterricht besteht aus einem Drittel Theorievorlesungen und zwei Drittel praktischer Anwendungen. Gearbeitet wird in Kleingruppen (2-er Gruppen). Es werden diverse Aufträge zur Vertiefung und zur Verständniskontrolle gegeben, sowie regelmäßig eine Repetition des Gelernten durchgeführt und anschließend eine kurze Selbstreflexion gemacht.
- Theorievortrag
- Praktische Übungseinheiten und Tests
- Vorzeigen der Techniken
- Gruppendiskussionen
- Case studies
Theorie 30% und Praxis 70%
Prof. Dr. Hannu Luomajoki, Dipl. PT OMT
Mehr lesen zu Prof. Dr. Hannu Luomajoki, Dipl. PT OMTDer Kurs ist für alle Physiotherapeut*nnen, sowohl mit Erfahrung als für jüngere Kolleg*innen und Wiedereinsteiger*innen geeignet, um eine klare Übersicht zu erhalten und den Überblick nicht zu verlieren.